Ich oder mein Partner ist psychisch belastet

Inhalt

Vorkehrungen bei Krisen mit Hilfe des Familien-, Verwandten- und Bekanntenkreises

Planen Sie in guten Zeiten mit Unterstützung Ihres Familien-, Verwandten- und Bekanntenkreises Entlastungsmassnahmen für Notfälle und Krisen.

Es wird voraussichtlich Zeiten geben, in welchen Sie die alltäglichen Arbeiten nicht bewältigen können, wo Sie Unterstützung und Hilfe mit den Kindern benötigen. Vielleicht müssen Sie gar einen Aufenthalt in einer Klinik in Betracht ziehen und brauchen dafür Hilfe.

In guten Zeiten planen

Es ist einfacher sich in guten Zeiten Gedanken zur Krisenplanung zu machen. Setzen Sie sich mit den folgenden Fragen auseinander:

  • «Was ist zu tun, wenn es mir plötzlich schlechter geht?»
  • «Gibt es Tätigkeiten, die jemand anderes in einer Übergangsphase für mich übernehmen könnte?»
  • «An wen können sich meine Kinder wenden, wenn ich nicht genügend für sie da sein kann?»
  • «Gibt es Freunde oder Nachbarn, bei welchen sie den Nachmittag oder einen Abend verbringen können, wenn ich etwas Ruhe oder eine Pause brauche?»
  • «Gibt es Rituale, die für die Familie wichtig sind, und wer könnte diese in Krisenzeiten übernehmen?» 

Beziehen Sie Ihre Familie in die Krisenplanung ein

Machen Sie sich zu einer möglichen Krisen- oder Gesundheitsplanung gemeinsam mit Ihrer Familie Gedanken. Dies entlastet Sie und Ihre Familie. Das Sprechen über verschiedene Lösungen und mögliche Ansprechpartner tut der ganzen Familie gut.

Meist ist es erstaunlich, wie viele Unterstützungsideen erarbeitet werden können. Eine gemeinsame Lösungssuche stärkt den Familienzusammenhalt und beugt Krisen vor.

Patronat
Autor/-in
Monika Alessi

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Der Elternnotruf unterstützt rund um die Uhr bei Erziehungsfragen, Überforderungssituationen oder in Krisen.

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